„Grüne Tage Thüringen“ 2014: Besucherplus von 14 Prozent

21.09.2014

Auslandsanteil verfünffacht / Kapazitätsgrenzen erreicht

Moderne Landwirtschaft zieht an: Rund 28.500 Besucher kamen vom 19. bis 21. September zur Landwirtschaftsmesse „Grüne Tage Thüringen 2014“ auf das Erfurter Messegelände. Damit wurde der bisherige Bestwert von 2012 noch einmal um 14 Prozent übertroffen. Im Mittelpunkt des Besucherinteresses standen die Themen Tierzucht, Landtechnik sowie Umwelt- und Naturschutz.

Zur achten Auflage der Landwirtschaftsmesse hatte sich die Rekordzahl von 310 Ausstellern aus neun Ländern (Deutschland, Schweiz, Österreich, Niederlande, Polen, Großbritannien, Tschechien, Ungarn und Belgien) auf dem mit 50.000 Quadratmetern belegten und damit komplett ausgebuchten Gelände präsentiert. Alle Sparten der Land-, Ernährungs- und Forstwirtschaft gaben Einblicke in ihr Angebots- und Leistungsspektrum.

„Mit ihrem exzellenten Fachangebot und den vielen Attraktionen für das private Publikum erfährt die Messe immer mehr überregionale, zum Teil sogar internationale Resonanz“, erklärt Messechef Wieland Kniffka. Verantwortlich dafür seien vor allem die Tierzuchtwettbewerbe „Thuringia Holstein Open“ und „Thuringia Jersey Open“ sowie die erstmalig durchgeführte „Thuringia Auction Time“, auf der vor internationalem Fachpublikum 37 Spitzenrinder für durchschnittlich 7.500 Euro pro Katalogtier unter den Hammer kamen.

Für die künftige Entwicklung der Veranstaltung müsse allerdings über eine Erweiterung der Kapazitäten nachgedacht werden, so Kniffka. Die Messe stoße sowohl bei den Ausstellerflächen als auch bei den Parkmöglichkeiten für Besucher an ihre Grenzen.

Mehr Besucher aus dem Ausland

Insgesamt hat sich der ausländische Besucheranteil fast verfünffacht. Die „Grünen Tage Thüringen“ konnten Gäste aus Polen, Österreich, der Schweiz, Kolumbien, den Niederlanden, Dänemark und den USA begrüßen.

Aus Deutschland verzeichnete die Messe Besucher aus folgenden Bundesländern: Thüringen, Brandenburg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

Knapp 30 Prozent der Messegäste reisten aus einer Entfernung von bis zu 100 Kilometern an, 10 Prozent nahmen sogar einen Weg von bis zu 300 Kilometern auf sich.

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